Pays du Gier 2008: Ausfall nach Führung
2.4.2008 / 11.2.2009
Der Start in die Meisterschaft 2008 ist Sieber-Weber misslungen. Von Beginn an in Führung liegend endete für sie das Rallye mit einem Abflug auf SP5.
Gleich auf der ersten Sonderprüfung setzte Regen ein. „Das war wirklich eine grosse Herausforderung. 20 km mussten wir auf dieser Nachtprüfung mit Slicks im Regen fahren und der Belag war teilweise spiegelglatt. Wenn die Räder beim Beschleunigen auch in hohen Gängen noch durchdrehen, dann musst du bei der nächsten Bremspassage schon alle Sinne beisammen haben, um auf der Strasse zu bleiben“ meinte Sieber. Als Führende in der Schweizer Wertung beendeten Daniel Sieber und Christian Weber die erste Etappe. Dahinter folgten Gonon im Ex-Burri-Subaru WRX und Galli im Citroën C2 S1600.
Zu Beginn der 2. Etappe am Samstag setzte Sieber gleich wieder eine Bestmarke, Gonon konterte auf SP4, Galli lag schon 20 Sekunden zurück. Dann aber kams Dicke: Sieber setzte den Clio S1600 heftig gegen das Strassenbord, das Auto landete auf der Seite. Sieber: „Ich sah den Eingang der schnellen "Rechts 4+" schlecht, weil sie im Übergang in einen Schattenbereich lag, und war überzeugt, dass die Kurve erst 30 Meter weiter vorne beginnt. Als ich zum Bremsen ansetzte, war sie schon da. Ein ganz dummer Fehler von mir!"
Gonon erbte damit die Führung von Sieber, fiel aber später mit einem Motorschaden aus. Am Schluss war es Galli im C2 S1600, der die Schweizer Wertung vor Lavio im Clio S1600 und Heintz im Subaru N12 gewann. Burri fiel bereits in SP1 aus.
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