Sieber - Weber starten nicht am Valais
"Ein Prestige-Start im Wallis macht in diesem Jahr keinen Sinn. Wenn man viel Geld für einen einzigen Lauf einsetzt, dann sollten realistische Chancen auf einen Podestplatz oder auf eine Top-Platzierung in der Meisterschaft bestehen. Das ist heuer nicht der Fall" meint Daniel Sieber.
Natürlich reizt das Rallye du Valais - ein sehr schönes, langes Rallye, starke Konkurrenz, schlicht das Highlight des Schweizer Rennsports. Entsprechend aufwändig ist aber auch der Mitteleinsatz.
Damit Sieber-Weber gegen die internationalen IRC-Werkteams bestehen könnten, müssten sie einen Super2000-Auto einsetzen. Das beträchtliche Budget für diesen isolierten Einsatz garantiert aber keineswegs ein Podestplatz. Und mit kleinerem Budget und dem Renault Clio S1600 fährt man am Valais höchstens auf einen Ehrenplatz. Da auch der Gewinn von Meisterschaftspunkten in dieser Saison nicht mehr interessant ist, verzichtet die deutschschweizer Equipe auf einen Start.